Kranenburg

Land zwischen Rhein und Reichswald

KRANENBURG, das über 775 Jahre alte Städtchen, liegt im Übergangsbereich zwischen der feuchten Rheinaue und einem ursprünglich ganz bewaldeten Hügelzug. Der Reichswald und die Düffel, das idyllische Bild ordentlicher Felder, satter Wiesen und Weiden, abgestimmt mit knorrigen Kopfweiden, endlosen Pappelalleen und buschigen Hecken charakterisieren die Natur um Kranenburg und prägen die Landschaft.

Kranenburg ist daher ein fantastischer Ausgangspunkt für wunderbare Radtouren. Die meist sogar gepflasterten, fast ebenen Straßen und Wege durch die Niederungen und Naturschutzgebiete sind geradezu ein Paradies für Radwanderfreunde. Die einst stillgelegte Bahnstrecke Kleve–Kranenburg–Groesbeek ist nunmehr als Draisinenstrecke aktiviert worden, auf der sich vom Frühjahr bis in den Herbst hinein die etwas anderen „Pedaltreter“ vergnügen können (Draisinen = Fahrräder für Paare, Familien oder Gruppen, die nur auf Schienen fahren).

Wer Glück hat, dem präsentiert sich während der Sommermonate auf der Radwanderung inmitten der weiten Wiesen ein Fischreiher oder gar ein Storch, der vor einigen Jahren an den Niederrhein zurückgekehrt ist und sich in der idyllischen Grenzortschaft Zyfflich sowie im Zentralort Kranenburg sein Domizil errichtet hat.

Natur pur gibt es nicht nur im Sommer; in den Wintermonaten locken zigtausend Wildgänse jährlich Touristen in die Niederungen um Kranenburg. Der nahe Reichswald lässt nicht nur Spaziergänger durchatmen; auch hoch zu Ross können Reiter und Pferd ihn durchforsten, denn nicht umsonst hat Kranenburg im Jahr 1998 die Auszeichnung als „Pferdefreundliche Gemeinde“ er halten.

Dass Kranenburg sich auf der Rad- und Kulturroute „Via Romana“ zwischen dem römischen Xanten und der Kaiserstadt Nimwegen zu Hause fühlt, kommt nicht von ungefähr. Das kulturelle Leben der Gemeinde wird von Tradition und Zeitgenössischem gleichermaßen bestimmt. Die Tradition – das ist die Wallfahrt zum „Wundertätigen Kreuz“ aus dem Jahr 1308 in der Stifts- und Wallfahrtskirche, die auch noch andere wertvolle Kunstschätze beherbergt.

Auch zwei Jakobspilgerwege verlaufen durch die Gemeinde Kranenburg und laden zum Verweilen ein. Ebenfalls gibt es in der Gemeinde Kranenburg Informationspunkte aus dem Projekt www.spannendegeschichte.com mit der Liberation Route und der Mittelalter Route.

Sehenswert ist auch die evangelische Kirche mit ihrer Kanzel aus dem Jahre 1622 und den modernen Fenstern des Künstlers Erich John. Nicht versäumen sollte man einen Besuch im Museum Katharinenhof, welches neben Kunst vergangener Epochen auch zeitgenössische Kunst aufweist, darunter auch Werke des wohl bekanntesten „Querdenkers“ der Gegenwart, Joseph Beuys, der einige Zeit in Kranenburg lebte.

Der Mühlenturm als Wahrzeichen der Stadt, die alten Wehrtürme und urigen Gässchen entlang der zum Teil erhaltenen Stadtmauer lohnen einen „Abstecher“. Restaurationen mit rustikaler, aber auch schmackhafter Küche im historischen Ortskern laden ebenso zum Verweilen ein wie Bauernhofcafés oder Dorfgasthöfe in einem der acht Außenortschaften der Gemeinde Kranenburg.

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