Das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr präsentiert noch bis zum 16. September die international renommierte Künstlerin Helga Griffiths und lädt damit gleichzeitig ein zur letzten Wechselausstellung vor der im Herbst geplanten Sanierung.

Mit Helga Griffiths wird eine Künstlerin vorgestellt, die die zeitgenössische Kunst um den Geruchssinn erweitert hat. Sie gilt auf diesem Gebiet als Pionierin. Anders als das Sehen führt das Riechen unmittelbar in die emotionalen Kerngebiete des Gehirns. Gerüche hinterlassen Spuren im Gedächtnis und lösen noch nach vielen Jahren Erinnerungen an bestimmte Orte, Menschen und Situationen aus.

Für ihre Einzelausstellung im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr hat sie zwei Erlebnisräume zur Metamorphose von Kohlenstoffen entwickelt, die vom schwärzesten Schwarz bis zum funkelnden Weiß führen und überlagert werden vom Duft der Kohle. Ausgehend von dem Konzept „18C – Erinnerung an eine verflüchtigte Landschaft“ hat sie in Zusammenarbeit mit einem Parfümeur-Créateur aus der destillierten Essenz von Steinkohle den Duft 18C komponiert. Der Geruch erinnert an den langen Entstehungsprozess von Kohle.

 

 

 

 

Begleitprogramm


„Einführung in die Welt der Düfte“ mit dem Parfümeur Karl-Heinz Bork
So, 6. Mai, 11-16 Uhr (begrenzte Teilnehmer*innenzahl, mit Voranmeldung)

Künstlerinnengespräch mit Helga Griffiths und Simone Scholten M. A.
So 10. Juni, 11.30 Uhr

Öffentliche Führungen:
So, 13. Mai, 21. Mai, 27. Mai, 3. Juni, 17. Juni, 24. Juni, 8. Juli, 22. Juli, 5. August, 19. August, 2. September jeweils 11.30 Uhr

Kunst und Kaffee
Mi, 6. Juni, 1. August, 5. September, jeweils 15 Uhr

Finissage mit Künstlerinnengespräch und der Figurentheateraufführung „Carbon“.
So, 16. September 2018