Krefeld

Moderne Stadt mit Tradition

Der sprichwörtliche „rote Faden“ zieht sich durch die Historie der Samt- und Seidenstadt KREFELD. 1373 zur Stadt erhoben, begann der wirtschaftliche Aufschwung Krefelds mit dem Zuzug einiger Mennonitenfamilien im 17. Jahrhundert. Damit kam auch die Samt- und Seidenweberei in die Stadt. Die sogenannten „Seidenbarone“ erschlossen Fabriken und Hauswebereien, deren textiles Erbe noch heute ersichtlich ist. Nur ein Beispiel sei an dieser Stelle erwähnt: Bis zu 80 Prozent aller in Deutschland gefertigten Krawatten kommen nach wie vor aus Krefeld.

Mit dem Slogan „Stadt wie Samt und Seide“ knüpft die Stadt Krefeld unmittelbar an ihre Textilgeschichte an. Mennonitische Glaubensflüchtlinge fanden im 17. Jahrhundert in Krefeld Zuflucht und haben der Stadt durch ihre Seidenweberkünste eine beispiellose Blütezeit beschert.

Heute wird „Samt und Seide“ vor allem erlebbar in einer ungeheuren architektonischen Kraft. Hierfür stehen besonders die beiden Villen, die der Avantgardearchitekt Ludwig Mies van der Rohe in den zwanziger Jahren für die Seidenindustriellen Lange und Esters gebaut hat.

In der internationalen Architekturszene sind die Namen Mies van der Rohe und Krefeld untrennbar miteinander verbunden. Aber es sind auch Architekten wie Biebricher, Pölzig, Buschhüter und andere, die dank des Erfolgs der Samt- und Seidengeschichte Krefeld ein besonderes Flair als Architekturstadt verleihen.

Neben der Architektur ist es die Krefelder Kultur, die für diese moderne, weltoffene und experimentierfreudige Haltung steht. So öffnen sich die Krefelder Kunstmuseen bereits sehr früh für die zeitgenössische Kunst. In der Folge können Avantgarde-Künstler wie Yves Klein, Jean Tinguely, Robert Rauschenberg und Christo in Krefeld wirken. Die Krefelder Kunstmuseen sind bis heute international agierende Museen für zeitgenössische Kunst.

Samt und Seide ist es ebenfalls zu verdanken, dass Krefeld heute in einem Atemzug mit einem dritten Kreativbaustein genannt wird, nämlich dem Design. Persönlichkeiten wie Jil Sander, Markus Lüpertz, Peter Lindbergh oder Horst Eckart (Janosch), aber auch der Kunst- und Glasmaler Jan Thorn Prikker haben in Krefeld gelehrt beziehungsweise gelernt.

Der aus der Kunstgewerbeschule hervorgegangene Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein zeigt in einer jährlichen Werkschau sehr eindrucksvoll die Entwicklungen in aktuellen Fragen des Designs.

Dieses besondere Profil macht die sympathische Stadt am Rhein zu einem lohnenswerten Ausflugs- und Reiseziel, zu einer lebenswerten Stadt und zu einem attraktiven Standort und Ausgangspunkt für unternehmerische Aktivitäten.

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